US-Justizministerium stellt sich hinter KI-Fair-Use
Die Trump-Regierung widerspricht dem eigenen Copyright-Büro im Rechtsstreit um KI-Training.
Symbolbild, KI-generiert.
Das US-Justizministerium positioniert sich im Sammelverfahren um die New York Times auf Seiten der KI-Unternehmen: Training mit urheberrechtlich geschützten Texten sei Fair Use. Die Stellungnahme widerspricht einem gegenteiligen Bericht des US-Copyright-Büros.
Die Belege
- Verfahren betrifft die Sammelklage um die New York Times.
- DOJ-Position: KI-Training mit geschützten Texten fällt unter Fair Use.
- US-Copyright-Büro vertrat zuvor die Gegenposition.
- Die Leiterin des Copyright-Büros wurde von der Trump-Regierung entlassen.
Der Zusammenhang
Es handelt sich um ein Sammelverfahren rund um die New York Times gegen KI-Unternehmen wegen Trainingsdaten. Das Justizministerium reichte dazu eine Stellungnahme ein, die sich direkt gegen die Einschätzung des US-Copyright-Büros richtet. Weitere Verfahrensdetails oder ein Gerichtstermin werden nicht genannt.
Die offene Rechtslage beim KI-Training und Urheberrecht war bereits am 24. August Thema.
Warum das zählt
Legal-Teams europäischer Unternehmen, die US-KI-Anbieter nutzen oder eigene Trainingsdaten beziehen, sollten die Positionsverschiebung der US-Exekutive beobachten, da sie die Rechtsdivergenz zu europäischen Standards verschärfen kann.
Bedeutsam ist, dass sich die Exekutive direkt gegen die eigene Fachbehörde stellt. Eine bindende Gerichtsentscheidung liegt jedoch noch nicht vor.
Legal-Teams sollten den Fortgang des NYT-Sammelverfahrens verfolgen und Konsequenzen für eigene Datenlizenzierungsstrategien in Europa prüfen.
Was diese Meldung nicht belegt: Es handelt sich um eine Stellungnahme im laufenden Verfahren, keine gerichtliche Entscheidung.
Text KI-gestützt erstellt und am 03.09.2026 im Zwei-Instanzen-Verfahren gegen die erfassten Radar-Rohdaten geprüft. Fehler gefunden? Korrektur melden · Unsere Grundsätze